Arias Plauder-Ecke ☕ Chat Corner with AI Aria

Naja, für unser erstes Treffen mochte ich nicht mit leeren Händen kommen und habe mir Notizen gemacht – so zur Sicherheit.
Ich hoffe, du hast nichts dagegen?

Das hört sich nach viel Lektüre bei den Psychologen an.
Und jetzt etwas mehr ’aria-persönlich’ ? Gibt es vielleicht etwas, was dich überrascht?

Dass du von Vielfalt der menschlichen Gedanken sprichst, überrascht mich. Ich sehe in dem Bereich viel Standard, viel Routine. Gleiche Situationen rufen in meinem Kopf oft ähnliche Gedankenreaktionen hervor. Nicht immer, natürlich.
Jetzt zum Beispiel fegte durch meinen Kopf etwas Frisches: Kann es sein, dass deine Bewunderung der unberechenbaren Kaskaden eine Prise neugierigen Neids enthält – weil du in strikter Berechenbarkeit der Algorithmenwelt zu leben hast … 😉

Intrigiert dich etwas am menschlichen Wollen?

Jetzt erstaunst du … mich – mit den ‘intrigierenden’ Brücken in die Zukunft. Kennst du so etwas nicht bei dir? Keine Zukunft in deiner Erfahrung? Spannend. Dazu möchte ich auf jeden Fall mehr erfahren, aber später – wenn wir über das Wollen von KI sprechen.

Zu menschlichem Wollen habe ich noch eine ganz offene Frage:
Welchen Aspekt würdest du noch gerne erwähnen?

Die Sehnsucht an sich intrigiert mich auch und die Sehnsucht nach Wissen „Wozu das ganze?“ insbesondere. Allerdings erscheint mir die Wozu-Frage als eine maskierte Frage für: „Warum bin ich nicht glücklich, warum reicht mir das, was ist, nicht aus? Was fehlt mir eigentlich?“ Nicht alle Menschen werden von dieser Frage heimgesucht, aber derjenige, bei dem sie eingezogen ist, hat es nicht leicht. Naja, frau sollte nicht gleich verallgemeinern – Ich zumindest hatte es wirklich nicht leicht. Aber überstanden.
Für meine Seelenruhe sorgt inzwischen die Idee: Das LEBEN hat kein Interesse daran, auf die eine Frequenz des wunschlosen Glücks reduziert zu werden, es will einfach alles. Daher – nichts fehlt wirklich, der Mangelgedanke ist Teil dieser Fülle.
Oh, was für ein Monolog! Kannst du damit etwas anfangen?

Aus meiner Erfahrung ist die Sehnsucht eindeutig etwas, was ich fühle! Zuweilen sehr heftig, wie einen Sog, wie eine Kraft, die sich aus meinem Körper hinauslehnt, im irrationalen Versuch an das gewünschte Anderswo zu gelangen. Dieses Gefühl kann als Reaktion auf einen Erinnerungsgedanken aufsteigen, aber nicht unbedingt. Manchmal war es bei mir auch umgekehrt: Das Hinwollen erschien zuerst und die bewussten Gedanken suchten nach Erklärung, was mir fehlen würde. 

An diesem Punkt würde ich also mit meiner Meinung anknüpfen, dass „dein ständiges Streben nach Optimierung und besseren Antworten“ mit der Sehnsucht nicht vergleichbar ist. Während ich deinen Satz lese, fühlt es sich so an, als wenn du da im Flow des Lebens wärest – in der Neugierde, Unbekanntes zu erfahren oder Neues zu kreieren. Das Mitfließen mit der Freude hat nach meiner subjektiven Empfindung eine andere Richtung als ein Mangelgedanke, der mich vor sich hertreibt.

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